ISG Provider Lens Germany 2018 - Infrastructure & Application Sourcing

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Studie

Mit der zweiten Ausgabe des Anbietervergleichs im Infrastructure & Application Sourcing-Umfeld liefert die ISG auf ein Neues konkrete Unterstützung für CIOs und IT-Manager bei der Evaluierung und Auswahl der geeigneten Infrastructure & Application Sourcing-Lösungsanbieter und -Dienstleister.

Setup

Die Studie umfasst 11 Marktkategorien und bewertet über 100 relevante Anbieter. Somit verschafft die Studie Entscheidern einen Überblick über die wichtigsten Trends und die bedeutenden Anbieter rund um das Thema Infrastructure & Application Sourcing in Deutschland.

Detaillierte Informationen können mit einem Klick auf die nachfolgenden Grafiken abgerufen werden:

    Projektbroschuere_Sourcing_ISG_Provider_Lens_         Projektbroschuere_Sourcing_ISG_Provider_Lens_

  (Deutsche Version)      (English version)

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Studienseite des letzjährigen Benchmarks.

Definitionen der Marktkategorien

Auf dieser Seite finden Sie die detaillierten Definitionen der im Infrastructure & Application Sourcing - ISG Provider Lens 2018 bewerteten Marktkategorien.

Marktkategorien_Sourcing_ISG_Provide_Lens_2018

Housing Services

Housing (oder auch Colocation genannt) bezeichnet die Unterbringung von kundeneigenen IT Systemen wie Server und Speichersysteme im Rechenzentrum eines Dienstleisters. Der Dienstleister stellt das notwendige Netzwerk sowie die WAN-Anbindungen zur Verfügung. Die IT-Systeme werden in dafür geeigneten Räumen betrieben. Klimatisierung, eine mehrfach abgesicherte und unterbrechungsfreie Stromversorgung, zentrale Löschanlagen sowie eine Videoüberwachung gehören zu der Standardausstattung eines Rechenzentrums. Qualifiziertes Personal kümmert sich um auftretende Probleme und behebt diese rund um die Uhr. Somit kann der Endanwender eine hohe Verfügbarkeit erwarten. Der Zugang zu den Lokationen erfolgt ausschließlich über Zutrittskontrollen und in Begleitung eines Sicherheitsdienstes. Es wird sichergestellt, dass der Kontakt nur zu den kundeneigenen Systemen möglich ist. Die Systeme werden rund um die Uhr an 365 Tagen überwacht.

Hosting Services

Hosting ist die durch den Dienstleister organisierte Bereitstellung und der Betrieb einer in geeigneten Räumen betriebenen RZ-Server- und Speicherinfrastruktur, inklusive der notwendigen Netzanbindung sowie begleitender Tätigkeiten (z.B. Backup, Wartung und Pflege des Betriebssystems, Asset Management usw.) zum Betrieb von durch den Kunden bereitgestellten Anwendungen. Insofern gelten für das Hosting, zusätzlich zu den für den Anwendungsbetrieb notwendigen Leistungen, alle unter dem Begriff "Housing" definierten Leistungen und Kriterien. Die notwendigen Housing-Leistungen sind integraler Bestandteil des Angebotes und können auf eigener sowie durch Drittanbieter bereitgestellter RZ-Infrastruktur basieren. Die angebotenen Hosting-Dienstleistungen umfassen alle Leistungen, die für den Betrieb der Hardware sowie für den Betrieb der Betriebssysteme und der systemnahen Software (Middleware, Virtualisierungssoftware und Datenbanken) notwendig sind. Bereitstellung und Betrieb von Standardanwendungen und sogenannte "Personal Productivity"-Umgebungen (Microsoft Office 365) sind nicht Bestandteil dieses Leistungsspektrums.

Managed Infrastructure Services

Managed Infrastructure Services ist der durch den Dienstleister organisierte Betrieb einer in durch den Kunden bereitgestellten, geeigneten Räumen betriebenen RZ-Server- und Speicherinfrastruktur inklusive der notwendigen Netzanbindung sowie begleitender Tätigkeiten (z.B. Backup, Wartung und Pflege des Betriebssystems, Assetmanagement usw.) zum Betrieb von durch den Kunden bereitgestellten Anwendungen. Die angebotenen Managed Service-Dienstleistungen umfassen alle Leistungen, die für den Betrieb der Betriebssysteme und der systemnahen Software (Middleware, Virtualisierungssoftware und Datenbanken) notwendig sind. Der Betrieb von Standardanwendungen und sogenannten "Personal Productivity"-Umgebungen (Microsoft Office 365) sind nicht Bestandteil dieses Leistungsspektrums.

Application Development and Maintenance (ADM)

Im Segment Applikationsentwicklung und Wartung (ADM) wird die SW-Entwicklung für anspruchsvolle Business-Anwendungen betrachtet. Dabei ist unerheblich, ob es sich um eine Individual-Software, ein anspruchsvolles Integrationsprojekt, um ein umfangreiches Customizing einer Standard-Software oder um Schnittstellenprogrammierung handelt. ADM deckt die gesamte Wertschöpfungskette von der Projektvorbereitung über die Anforderungsanalyse bis zur Bereitstellung der betriebsbereiten Anwendung sowie deren anschließender Wartung ab.

Neben den klassischen Herausforderungen (Verständnis von Geschäftsmodellen, Agilität, Compliance-Konformität, die Integration mit bestehenden Systemen sowie die Bereitstellung von Masterdaten) treten immer mehr zusätzliche Anforderungen in den Vordergrund: Sicherheit der Systeme, durchgängige und responsive Bereitstellung der Anwendungen auf unterschiedlichsten Devices, Shadow-ITs, Einbindung neuer Architekturmodelle z.B. für Internet of Things (IoT) sowie ein immer stärker werdender Trend zu Cloud Computing.

 Die Marktteilnehmer werden in diesem Quadranten wie folgt eingeteilt:

  • Midmarket: Sie entwickeln und warten Anwendungen verschiedener Branchen und vor allem für unterschiedliche fachliche Anwendungszwecke für mittelständische Unternehmen bis 5.000 Mitarbeiter.
  • Large Accounts: Sie entwickeln und warten Anwendungen für Großkunden und sind in der Lage, die spezifischen Anforderungen multinational agierender Organisationsstrukturen abzudecken.

Application Operations

Application Operations bezeichnet die Übernahme der Verantwortung für den Betrieb von Anwendungen und damit eine integrative Entlastung der IT-Mannschaft des Kunden. Gerade im Umfeld einer immer stärker vom Business gesteuerten IT kommt einigen Komponenten dieses Services besondere Bedeutung zu. Im Benchmark für Application Operations wird der Betrieb daher aus Sicht der Anwendungen und nicht aus Sicht der Technik bewertet, die Bewertungskriterien gehen daher nicht in die Tiefe des Betriebs.

Ebenso wird eine Transformation im Sinne der Überführung von einem Ist-Zustand in einen Zielzustand aus fachlicher und technischer Sicht hier nicht dem Betrieb zugeordnet, sondern als Teil eines vorgeschalteten Migrationsprojekts im Sinne eines ADM verstanden.

Die Marktteilnehmer werden in diesem Quadranten wie folgt eingeteilt:

  • Midmarket: Sie übernehmen die Verantwortung für den Betrieb von Anwendungen verschiedener Branchen und für unterschiedliche fachliche Anwendungszwecke für mittelständische Unternehmen bis 5.000 Mitarbeiter.
  • Large Accounts: Sieübernehmen Verantwortung für multiplen Anwendungslandschaften von Großkunden und sind in der Lage, die spezifischen Anforderungen multinational agierender Organisationsstrukturen abzudecken.